Ingenieurbüro für Bauwesen und Gebäudeenergieberatung

Die Energieberatung:

Die Bundesregierung hat hierfür die Fördermittel im Rahmen des CO2- Gebäudesanierungsprogramm und anderer Programme kräftig erhöht. Für alle Immobilien, empfehlen wir eine Energieberatung durchzuführen. Diese Beratung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (für Wohngebäude, Bauantragsstellung vor dem 31.12.1994) gefördert. Die Beratung gibt Aufschluss über Energieeinsparpotentiale.

Auf zusätzliche Investitionen sollten sich in den kommenden Jahren auch Besitzer von Eigentumswohnungen einstellen. Grund ist hierfür das neue Wohneigentumsgesetz, dessen Auswirkung ab 2008 spürbar werden. Entscheidungen der Eigentümerversammlungen müssen jetzt nicht mehr einstimmig sein, oft reicht die sogenannte qualifizierte Mehrheit. Es werden deshalb bei vielen Eigentümergemeinschaften Beschlüsse über Modernisierungsmaßnahmen anstehen, die bisher von Miteigentümer blockiert werden konnten. Neben der Energieeinsparung (Reduzierung der Nebenkosten) steigern energetische Sanierungsmaßnahmen die Werthaltigkeit der Gebäude.

 

Energieausweispflicht:

Das hat sich geändert für Hausbesitz und Wohnungseigentümer:

Wohnungseigentümer und Hausbesitzer müssen sich in diesem Jahr auf zahlreiche Neuerungen einstellen. Energieausweis, Energiesparen und Wohnungseigentümergesetz lauten die Stichworte. Ob schon Gesetz oder noch in Abstimmung, die neuen Vorschriften zwingen Immobilienbesitzer, sich verstärkt um ihr Eigentum energetisch zu kümmern.

Nach dem Inkrafttreten der Energiesparverordnung (EnEV) im Herbst 2007 müssen Hauseigentümer auf Nachfrage einen Energieausweis vorlegen können. Dieser gibt zum einen Auskunft über den genauen Energieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche des Hauses oder der Wohnung. Daneben zeigt er (wie bei Haushaltsgeräten größtenteils schon üblich) in einem farbigen Diagramm an, ob das Gebäude sparsam (grün) oder durchschnittlich (gelb) zu beheizen, oder der Energieverschwender (rot) ist.

Der Gesetzgeber hat die Ausweispflicht für Bestandshäuser oder Bestandswohnungen  die verkauft, neu vermietet oder verpachtet werden, verbindlich vorgeschrieben. Auch die Fristen für die Erstellung wurden vom Gesetzgeber vorgegebnen (Baujahr vor 1966 bis Juli 2008; Baujahr 1966 bis heute, Januar 2009). Wer den Energieausweis nicht bis zu vorgenannten Termin vorweisen kann, dem droht ein Ordnungsgeld. So weit sollte es der Hausbesitzer erst gar nicht kommen lassen.

Die Erstellung des bedarfsorientierte Energieausweises gibt wertvolle Hinweise auf die energetischen Schwachstellen der Immobile. Damit kann gezielt gehandelt werden, um den Energieverbrauch zu senken. Denn genau dies wird künftig ein Gesetz vorschreiben. Die Bundesregierung hat im Sommer 2007 umfangreiche Nachrüstverpflichtungen für Hauseigentümer verabschiedet. Obwohl die künftigen Zielwerte noch nicht bekannt sind, sollten Immobilienbesitzer mit Investitionen zur energetischen Verbesserung rechnen.